Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zieht es die meisten Menschen ins Freie. Doch auch im Frühling droht eine Sonnenbrandgefahr. Dabei ist diese nicht zwingend geringer als im Sommer. Während des Frühlings ist die UV-Strahlung weniger gefiltert als im Sommer.
Ursache dafür ist die niedrigere Ozonkonzentration, die im April und Mai in der Atomsphäre besteht. Damit ist es ein Trugschluss, wenn angenommen wird, dass im Frühling die Sonne weniger intensiv ist als im Sommer. Auch wenn die Temperaturen noch nicht so hoch sind, besteht eine ähnlich hohe Gefahr für einen Sonnenbrand.
Nach Angaben des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen ist die Gefahr im Frühling sogar höher. Grund dafür ist die weiße Winterhaut, die um einiges empfindlicher ist. So ist die Haut im Frühjahr noch nicht an das Sonnenlicht gewöhnt. Mit der höheren Sonnenbrandgefahr steigt auch das Risiko einer Hautkrebserkrankung. Besonders im Frühling sollte aus diesem Grund auf einen ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden.
Bei der Auswahl eines Sonnenschutzes gilt es auf den Lichtschutzfaktor zu achten. Besondere Vorsicht ist bei Kindern angebracht, da ihre Haut sehr empfindlich ist.
Quellhinweis Bild: © William Veder / pixelio.de
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