Ein Besuch der Sauna ist mehr als nur Entspannung und Erholung. Menschen, die unter Gelenkbeschwerden und Rheuma leiden, kann ein Saunagang Linderung ihrer Beschwerden bereiten. Auch kann die bei den Betroffenen oft verminderte Schmerzschwelle wieder erhöht werden.
Ihren traditionellen Ursprung hat die Sauna im skandinavischen, vornehmlich im finnischen Raum. Doch auch hierzulande erfreut sich der Saunagang seit geraumer Zeit immer größerer Beliebtheit. Die Sauna ist fester Bestandteil der meisten deutschen Wellnesshotels und auch vieler Fitnesseinrichtungen geworden.
In dem zumeist aus Holz bestehenden Innenraum der Saunen werden durchschnittlich Temperaturen von 80 Grad bis 100 Grad erreicht, bei trockener Saunaluft kann die Temperatur gar bis zu 130 Grad betragen. Um die Luftfeuchtigkeit und damit die gefühlte Temperatur in der Sauna zu erhöhen, wird Wasser auf heiße Steine gegossen, die auf dem Saunaofen liegen. Oft werden diesem Aufguss ätherische Öle beigemengt.
Der ursprüngliche Sinn der Sauna war der einer gründlichen Reinigung des Körpers. Doch auch der Gesundheit und dem allgemeinen Wohlbefinden ist ein Saunabesuch mehr als förderlich. Besonders für Schmerzpatienten und Rheumatiker ist der Saunabesuch eine Wohltat. Die Hitze transportiert die Schmerzen verursachenden Substanzen im Körper schneller ab. Die poren der haut erweitern sich. Des weiteren entkrampfen sich in der Sauna die verspannten Muskelpartien von selbst, so dass sich betroffene nach einem Besuch der Sauna mit weniger Schmerzen bewegen können.
Vorsicht ist allerdings vor dem ersten Saunabesuch geboten. Er sollte langsam angegangen werden um auszuprobieren, wie der Körper mit den ungewöhnlich hohen Temperaturen zurecht kommt, denn bei einem Besuch der Sauna sollte in allererster Linie immer das persönliche Wohlbefinden an erster Stelle stehen.
jw on Juli 17 2010 07:20 pm 0
Sauna gegen schmerzende Gelenke
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