Männer und Frauen sind in vielerlei Bereichen verschieden. Auch bei der Verarbeitung und dem Erleiden von Stress zeigen sich Berichten zufolge deutliche Geschlechterunterschiede. Dabei zeigen sich die Folgen von Stress bei Frauen und Männern in verschiedener Form.
Nach den Ergebnissen einer Umfrage, an der insgesamt 1061 Ärzte teilgenommen haben, zeigt sich bei gestressten Frauen im Vergleich zu Männern häufiger eine chronische Erschöpfung. Zudem kämpfen sie öfter mit Schlaflosigkeit und werden häufiger von Kopfschmerzen oder Migräne geplagt. Stress führt bei Frauen häufiger zu einer mentalen Verstimmung als bei Männern. Demnach leiden rund 85,2 Prozent der gestressten Frauen an einer mentalen Verstimmung. Bei Männern beläuft sich dieser Anteil lediglich auf 53,6 Prozent.
Hingegen sorgt Stress bei Männern häufiger für eine Magenschleimhautentzündung oder einen Tinnitus. Unterschiede zeigen sich nach den Ergebnissen der Umfrage auch bei den Wünschen, die stressassoziiert sind. Während sich Männer mehr Belastbarkeit und eine höhere Leistungsfähigkeit wünschen, sehnen sich Frauen vordergründig nach mehr Vitalität und Entspannung. Trotz der zahlreichen Unterschiede wünschen sich sowohl Frauen als auch Männer einen besseren Schlaf.
Quellhinweis Bild: © Michael Bührke / pixelio.de
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