Nach den närrischen Tagen des Karnevals und der damit verbundenen Völlerei an Süßigkeiten, Berlinern und Currywürsten ist seit dem Aschermittwoch eine enthaltsame Fastenzeit angesagt. Die Fastenzeit bedeutet zugleich Wellnesszeit. Die Fastenzeit dauert sechs Wochen und kann optimal mit Wellness verbunden werden. Konsequent wird auf Süßigkeiten verzichtet und auf eine gesunde Ernährung umgestellt. Statt Schokolade empfehlen sich auch süßes Obst wie Kiwis, Äpfel oder Bananen deren Fruchtzucker nicht so kalorienreich ist.
Der Fruchtzucker hebt den Zuckerspiegel genauso an wie die Schokolade. Als Hauptgerichte sind kalorienarme Speisen mit Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse und mageren Fleisch zu empfehlen. Vor jeder Mahlzeit ein Glas kaltes Wasser getrunken erhöht den Kalorienverbrauch um 100 Kalorien und fördert somit die Gewichtsreduzierung. Wer seine überflüssigen Pfunde in der Fastenzeit verlieren möchte kommt an Sport nicht vorbei. Das Radfahren verbraucht je nach gefahrenen Kilometern, der Fahrweise und der eigenen Kondition rund 900 Kalorien pro Stunde. Das Schwimmen bringt es auf immerhin 400 bis 600 Kalorien pro Stunde.
Das Laufen mit Schrittzähler und 10.000 Schritten mindestens am Tag sorgt für einen Kalorienverbrauch von rund 1.200 Kalorien. Die Gewichtsreduzierung wird nur dann erreicht, wenn die mit der Nahrung aufgenommene Kalorienmenge geringer ausfällt als man verbraucht. Die sportlichen Aktivitäten sollten regelmäßig etwa nach Feierabend erfolgen. In den sechs Wochen der Fastenzeit kann man so mindestens fünf Kilogramm abnehmen und bietet seinem Körper dadurch eine Wellnesskur.