Gemeinsam mit einer Erkältung oder einem störenden Husten wächst bei vielen Menschen der Wunsch, das eigene Immunsystem zu stärken. Dabei sollte mit einer Stärkung des Immunsystems rechtzeitig begonnen werden. Durch verschiedene Abhärtungsmaßnahmen, die auf Kälte und Wärme basieren, kann der Körper langfristig und nachhaltig fit gemacht werden.
Die Abhärtung funktioniert allerdings nur dann, wenn der menschliche Körper regelmäßig Reizen und Förderung ausgesetzt ist. Als Basis für das Prinzip der Abhärtung dient Stress. Zu beachten gilt jedoch, dass es sich um positiven Stress handeln muss. Wird der Körper Wärme- und Kältereizen ausgesetzt, muss er Temperaturunterschiede regulieren. Dadurch werden Durchblutung und Kreislauf gefördert.
Experten haben in ersten wissenschaftlichen Untersuchungen herausgefunden, dass durch die regelmäßige Abhärtung die Zahl der weißen Blutkörperchen maßgeblich erhöht wird. Zudem bildet der Körper zunehmend Interferon. Der körpereigene Abwehrstoff schützt besonders vor Krebs.
Wichtig ist, dass der Körper regelmäßig der Abhärtung ausgesetzt wird. Nur wenn er sich an die Reize gewöhnt, kann eine Immunstärkung einsetzen. Sehr einfach kann die nachhaltige Abhärtung durch Ganzkörperwechselduschen und Kaltwassergüsse für das Gesicht erreicht werden. Bei regelmäßiger Abhärtung fühlen sich Menschen frischer und fitter.
Quellhinweis Bild: © Rainer Sturm / pixelio.de
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